FLAM®: Frankenstein-Limes-Access-Method
FLAM® löst diverse, zum Teil außergewöhnliche Kompatibilitätsprobleme. Das hilft IBM-Anwendern im Datenaustausch von z.B. verschlüsselten Daten mit anderen, marktgängigen System-Plattformen, selbst beim Einsatz spez. IBM-Komponenten wie HSM (heterogene, hybride Kompatibilität). Die Verschlüsselung erfolgt im Kern mit AES (auf z-Systemen CPACF), wobei dieser Prozess mit einer Komprimierung direkt verknüpft werden kann (Parameter). FLAM® erkennt, ob CPACF verfügbar ist und benutzt dann diese IBM-HW-Komponente; sonst wird die eigene Emulation benutzt. Diese Lösungen wurden gemeinsam mit IBM entwickelt. Dokumente aus IBM-Veranstaltungen (Präsentationen/Presentations) findet man unter
- http://www.flam.de/downloads/index.html .
Mit FLAM®-sub wird das DMS auf z/OS wesentlich um Funktionen erweitert, die zu einer deutlichen Verbesserung der Performance beitragen, insbesondere bei der VSAM-Verarbeitung sowie in Verbindung mit Kryptographie, div. Konvertierungen und der Formatierung von Daten/Dateien etc. Bei der sequentiellen Batch-Verarbeitung lassen sich so Prozesse ohne kostenintensive Umstellungen ganz einfach (per JCL-Parameter) anpassen sowie Laufzeiten erheblich reduzieren.
FLAM®-sub ist quasi ein zwischen Applikation und DMS integrierter I/O-Treiber des z/OS, mit dem man Daten bei Bedarf an eine Applikation so anpassen kann, dass in der Applikation selbst keine Änderungen erforderlich sind. Es gibt kein Produkt mit dieser Funktionalität und Flexibilität, schon gar nicht als Subsystem.
Hinweis: Schlechte Performance erzeugt permanent Folge-Kosten und behindert andere Prozesse!
Mit FLAM®-sub kann auch eine Integration in Zugriffe unter Micro Focus (AIX, z/Linux, Linux sowie beliebige UNIX-Derivate und Windows) vorgenommen werden. Hierbei wurde direkt mit Micro Focus zusammen gearbeitet.
FLAM® kann als Unterprogramm sowie über Interfaces, z.B. für die satzweise Übergabe direkt in Applikationen integriert werden. Es gibt User-Exits, an die der Anwender Module anknüpfen kann, z.B. zur Satz-/Feldkonvertierung. Im Prinzip ist die Anknüpfung von eigenen Programm-Modulen zur Kopplung der Verarbeitung auf Satz-/Segmentbasis unbeschränkt. Man kann ggf. Applikationen kurzfristig ändern resp. dauerhaft erweitern.
FLAM® hat einen FKME (Exit) zur Kopplung an jedes "äußere" Krypto-Verfahren (Hard-/Firm-/Software) und an jedes Key Management System (SKI/PKI). Ein individuelles Key Management System kann als Zusatz bereitgestellt werden.
FLAM® kennt keine Beschränkung bzgl. Dateigröße. Man kann eine beliebige Anzahl Dateien (Member) zu einer FLAMFILE® konkatenieren, z.B. zur Optimierung von File-Transfer-Prozessen, zur Archivierung etc. Überhaupt ist es betriebswirtschaftlich und organisatorisch/ablauftechnisch von großem Vorteil, solche Prozesse getrennt abzuwickeln (z.B. wg. PCI DSS). Man kann jede Kombination mit FT-/Archivierungs-Produkten zulassen. Die FLAMFILE® wird so für alle (sekundären) Prozesse bevorzugt, in denen keine Originaldaten gelesen werden müssen.
Verschlüsselung (AES), Kopplung mit anderen Verschlüsselungsverfahren (Exit), Key-Länge bis zu 512 Bits, Kopplung an ein beliebiges Key Management System (symmetrisch, public), Gewährleistung einer umfassenden Kompatibilität (z.B. im heterogenen, hybriden Umfeld), Umstrukturierung von Daten (z.B. Sätze/Felder), Konvertierung (z.B. UTF8, ASCII, EBCDIC ggf. eig. Tabellen), Formatierung (Datei, Satz, Feld), diverse Komprimierungstechniken, Optimierung von Ressourcen resp. Abläufen, innovative Zugriffsmethoden (z.B. als Subsystem), Einsatz als Unterprogramm, Interfaces, User-Exit, Subsystem, Optimierungen für Speicherung, Archivierung, Datenübertragung, Datenaustausch (entkoppelt wg. PCI DSS) etc.
Einsatz nahezu flächendeckend bei Kreditinstituten (BdB, DSGV, BVR, ZVöB) sowie Dienstleister (z.B. Belegverarbeitung, Schufa) - zunehmend ausländische Großbanken mit ihren zentralen Einrichtungen im Ausland,
Bausparkassen (z.B. Wüstenrot), Fonds (z.B. DWS, DEKA), viele Versicherer (breites Umfeld)
Dienstleister wie FDR und ATOS im Karten-Clearing (Mastercard, Visa, Air Plus) sowie Kartenhersteller und zentrale Einrichtungen der Verbände (Bank-Verlag, DSV, Finanz IT, Fiducia, Sparda etc.).
Deutsche Börse, Brain Trade sowie Dienstleister im Handel mit Wertpapieren incl. Börsen-Zeitung.
Oberfinanzdirektionen, Agentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung, Krankenversicherer, Knappschaft, AUVA etc.
Deutsche Telekom sowie T-Systems als Outsourcer und diverse Provider, Deutsche Post AG (z.B. Printcom), Spediteure (z.B. Schenker), Gebühreneinzugszentrale (GEZ), Automobilindustrie (z.B. VW/AUDI, Daimler, Opel, Ford), Outsourcer (z.B. arvato, IBM, DB-Systems)
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